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Linwood Barclay, In Todesangst


Wieder einmal wurde ich von L. Barclay total in den Bann gezogen !


Aber erst einmal zum Cover, welches großen Wiedererkennungswert mit den anderen Barclay - Büchern hat.

Der Titel ist leicht erhöht und in dicken weißen Druckbuchstaben. In dem O von Todesangst ist wieder eine Menschengestalt zu sehen. Der Hintergrund ist nur Schemenhaft. Bei genaueren Hinsehen entdeckt man neben dem markanten Handschatten auch einen dazugehörigen Oberkörper. Das ganze spielt sich farblich zwischen rot und hellem schwarz ab. Das Cover und der Titel passen perfekt zur Handlung.


Beginnen tut das Buch mit einem relativ langen Prolog, der fließend zum ersten Kapitel übergeht.

Tim Blake, Vater einer 17 Jährigen Tochter, hat allerhand zu tun. Neben seinem Job als Autoverkäufer möchte er sich in den Ferien, die seine Tochter zur Zeit hat, mit ihr Beschäftigen. Doch auch sie arbeitet und so bleibt meist nur Zeit für einen gemeinsamen Abend. An diesem Abend taucht Sydney jedoch nicht wieder auf und nach erfolglosen suchen muss sich Tim unweigerlich die Frage stellen: Wo steckt und wie gut kenne ich meine Tochter ?


Auch in diesem Roman ist es wieder der Vater, der für sein Kind kämpft und durch ehrliche und bedingungslose Liebe auffällt. Obwohl Tim, genau wie der Leser, völlig im ungewissen Schwebt, glaubt er, dass seine Tochter nichts unrechtes getan hat und mit Sicherheit einen guten Grund für ihr verschwinden hat oder ein Opfer eines kriminellen ist. Dabei bleibt er zu jeder Zeit authentisch und sympathisch.

Neben dem Leben von Tim erfährt man auch etwas über Sydney. Im ersten Moment lernt man sie als normalen Teenager kennen, launisch aber liebenswert. Sie kommt selten selbst zu Wort und so lernt man sie nur durch Erzählungen von Tim kennen. Dennoch ist auch sie eine Person, die nicht unnahbar bleibt, sondern eine persönliche Note in der Handlung bekommen hat.

Unnahbar jedoch bleibt Detektive Jennings, nicht durch die Beschreibung von L. Barclay, sondern durch ihr Verhalten, ihrer Unentschlossenheit ob sie „guter Cop oder böser Cop“ spielen will. Darunter leidet auch die Sympathie zu ihr, was allerdings nicht weiter schlimm ist, da eh Tim der Protagonist ist.

Auch alle weiteren vorkommenden Personen wurden ausreichend ausgearbeitet.


Der Schreibstil ist dabei, wie von Barclay gewohnt, Detailreich und ausschweifend, aber nie unnötig in die Länge gezogen. Die Dialoge sind authentisch sowie die Personen, die zu jeder Zeit echt blieben und nicht zu Superhelden mutierten. Neben den Dialogen wurde die Geschichte aus der Sicht von Tim in Ich – Form erzählt.

Weiterhin kam nie Langeweile auf, ein spannendes Kapitel nach dem anderen folgte. Dabei wurden immer wieder neue Fragen aufgeworfen und neue Wendungen entstanden, die jede Menge Action versprachen und hielten, bis zum Schluss.


Fazit: Die Geschichte hat mich, wie oben schon erwähnt, wieder einmal total in den Bann gezogen und deswegen werde ich mir auf jeden Fall bald wieder einen Barclay – Thriller besorgen und gebe an jeden, der mich fragt, eine klare Kaufempfehlung weiter.

 

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26.11.12 16:21
 



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